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Peer-to-Peer-System

Peer-to-Peer-Systeme stellen eine besondere Art der verteilten Systeme dar. Sie bestehen aus vielen Einzelcomputern, die auch Knoten genannt werden. Jeder Einzelcomputer stellt seine Leistungen und Kapazitäten allen anderen Peers zur Verfügung. Alle Peers des Systems verfügen über identische Rechte und Rollen.

In einem rein verteilten Peer-to-Peer-System gibt es keine zentrale Verwaltungsstelle. Somit verfügt niemand über so viel Macht, dass er das System abschalten könnte. Je mehr Teilnehmer ein solches System gewinnt, desto sicherer, aber auch leistungsfähiger wird es. 

Die Knoten interagieren miteinander und tauschen Daten aus. Gleichzeitig überwachen sie sich gegenseitig hinsichtlich der Informationen, die sie preisgeben. Es wird immer die Information als wahr befunden, die von der Mehrheit des Systems als solche anerkannt wird. 

Die Blockchain ist als offenes Peer-to-Peer-System konzipiert. Im White-Paper des Bitcoins beschreibt Satoshi Nakamoto die Kryptowährung als „A Peer-to-Peer Electronic Cash System“.

Proof of Stake

Beim Bitcoin führt der Proof of Work zum Konsens darüber, wer den nächsten Block der Blockchain schreiben darf. 

Bei anderen Kryptowährungen wie zum Beispiel Dash oder NEO wird die Übereinstimmung im System mit Hilfe des Proof of Stake erzielt.

Hierbei muss gegensätzlich zu dem Proof of Work keine Arbeitsleistung in Form von Rechenkapazität, sondern lediglich ein Anteilsnachweis erbracht werden. Der Anteil ermisst sich entweder aus dem Vermögen an Token oder der bisherigen Teilnahmedauer eines Peers. Je größer der Anteil eines Peers, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass jener Peer den nächsten Block findet. 

Der Proof of Stake wird deshalb häufig kritisiert, da er den „Reichen“ die Macht gibt.